Kuppelbau als heilender Ort der Kraft

LAGE

Die genaue Lage, möglichst im Park, sollte durch eine Grundstücksuntersuchung (Rutengang) festgelegt werden und sich nach dem Geländeverlauf und den Himmelsrichtungen richten.

BAU, MATERIAL, KONSTRUKTION

Die Idee ist den Bau mit natürlichen Materialien herzustellen, die wieder in den Kreislauf der Natur zurückgeführt werden können. Lehm als Baustoff bietet sich deswegen an. Wenn der Baustoff direkt vor Ort, insbesondere von der Baugrube gewonnen werden kann, ist dies besonders vorteilhaft. Die Kooperation mit einem Betrieb, der Lehmbauprodukte herstellt und die Erstellung des künstlerisch gestalteten Gebäudes teilweise als Akquisitionsmaßnahme sieht ist auch vorstellbar. Lehm erzeugt ein angenehmes Raumklima durch seine spezifische Fähigkeit Feuchtigkeit und Wärme zu speichern und ausgleichend abzugeben. Die Abschirmung gegenüber Mobilfunkwellen ist optimal. Entstehen soll ein Gebäude mit hohem Identifikationswert. Auch deshalb ist daran gedacht während eines Sommerworkshops die künftigen Nutzer mit einzubeziehen. Die Lastabtragung kann über eine Holzgrundkonstruktion erfolgen oder über eine rein gemauerte Kuppel. Der Schutz der Außenhaut kann entweder durch einen Kalkputz erfolgen oder durch Holzschindeln. ==> Erstes Goetheanum

FORM

Die Form ist nach harmonikalen Gestaltungsprinzipien entstanden. Der Fünfstern im Zentrum, sowie der große Fünfstern der im äußeren Pentagon liegt geben die Aufteilung nach dem goldenen Schnitt vor. Die Kuppel hat als schützendes Element hat seine Entsprechung im menschlichen Schädelknochen oder des Äthers. Idee ist auch die vier platonischen Körper im Raum kombiniert mit den entsprechenden Himmelsrichtungen und Farben darzustellen. Das fünfte Element "Äther" entspricht dem umschließenden Pentagondodekaeder.
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Lehmbaupavillon
Entwurf
Modell Südseite
 
Modell Ostseite